Kids Ausrüstungs-Ratgeber

Bei unseren Veranstaltungen stellen wir immer wieder fest, dass die Ausrüstung der Kinder und Jugendlichen oft zu wünschen übrig lässt. Beim Material und Pflegezustand der Ausrüstung für unsere Kinder sollte man sich immer an den eigenen persönlichen Maßstäben messen. Hier einige Hinweise und Tips:

Das passende Kids-Bike

Die Größe muss stimmen! 

Wichtiger als alles andere ist bei Kinderfahrrädern die Größe. Sie wird in Zoll angegeben. Im Gegensatz zu Erwachsenenfahrrädern wo die Größe des Rahmens angegeben wird, beziehen sich bei Kinderfahrrädern die Größen auf den Durchmesser der Räder. Laufräder bekommst du in 8“ oder 10“. Ab 12“ haben die Räder dann häufig schon Pedale und sind „richtige, echte“ Fahrräder.

Wundere dich übrigens nicht, wenn dein Kind die eine oder andere Fahrradgröße überspringen kann. Zum einen wachsen Kinder in Schüben und es kann sein, dass sie während eines Winters eine komplette Größe verwachsen. Außerdem sind Sattel und Lenker höhenverstellbar, so kann das Fahrrad immer wieder an den Fahrer angepasst werden. Dadurch kann häufig eine Größe überbrückt werden und du sparst eine Menge Geld.

Quelle: Bike-Exchange Umfangreiche Kaufberatung für Kinder-Fahrräder mit vielen weiterführenden Informationen: https://www.bikeexchange.de/blog/kaufberatung-kinderfahrraeder

Generell fährt ein Kind leichter auf einem Fahrrad das etwas zu klein ist. Ein zu großes Fahrrad kann deinem Kind für alle Zeiten die Freude am Fahrradfahren verderben! Kleine Fahrräder sind leichter, mit weniger Gewicht kommt ein Kind besser zurecht. Je größer das Fahrrad ist, desto höher liegt auch der Schwerpunkt, damit wird es schwieriger das Fahrrad auszubalancieren. Nicht zuletzt ist der Fallweg von einem kleinen Fahrrad bis zum Boden geringer, Stürze haben seltener schwere Folgen.

Ob das Fahrrad passt, siehst du den Beinen deines Kindes an. Bei Laufrädern müssen die Kinder mit beiden Füßen bequem auf den Boden reichen während sie im Sattel sitzen, denn nur so können die Kinder sich kraftvoll abstoßen. Bei Fahrrädern müssen die Kinder mit den Fußballen den Boden erreichen wenn sie im Sattel sitzen. Die Oberschenkel sollen aber beim Treten höchstens in eine waagerechte Position hochgezogen werden. Bewegen sich die Beine in der höchsten Position höher, dann ist das Fahrrad zu klein.

Der sicherste Weg zu einem passenden Kinderfahrrad führt eigentlich in den Laden einer unserer Fachhändler. Du wirst dort bestens beraten und dein Kind kann Fahrräder testen. Du solltest den richtigen „Sitz“ des Fahrrads regelmäßig überprüfen und anpassen.


Die persönliche Kids-Ausrüstung

 

Grundausstattung

 

Die Bekleidung und Ausrüstung generell:

Passen die Klamotten und die Ausrüstung nicht, können die Kids schnell den Spaß am Biken verlieren. Lässige Klamotten gibt heute zuhauf. Schutzausrüstung wird inzwischen auch kindgerecht gedacht.  Während Erwachsene nicht selten ihren Schutz vernachlässigen, ist er bei Kindern umso wichtiger.

 

 

Kopf: Bikehelm

Der Bikehelm gehört zum wichtigsten Teil der Ausrüstung für Kinder. Die richtige Größe und der richtige Sitz des Helms sind essentiell. Der Helm sollte schon zuhause optimal eingestellt werden. Quelle: bild.de

Füsse: Bike-Schuhe

Spezielle Bike-Schuhe, passend zum gewählten Pedal, bieten einen optimalen Stand auf dem Pedal.

 

Augen: Bikebrille

Wer nichts sieht, kann nicht gut in der Gruppe biken. Eine Bikebrille bietet Schutz vor Staub, Steinen, Ästen, Insekten oder kalter Zugluft. 

 

Hände: Handschuhe

Die Hände werden bei einem Sturz nur selten verschont. Langfinger Bikehandschuhe schützen die Kinderhände vor schmerzhaften Schürfwunden und unliebsamen Dornen und Splittern.

 

 

 

Besondere Zusatzausstattung (besonders für den Bikepark)

 

Kopf: Fullface-Helm

Kinn, Zähne, Lippen, Nase & Co. sind mit einem Fullface-Helm besser geschützt.

 

Knie, Schienbein und Ellenbogen: Protektoren

Protektoren oder Schoner können sehr effizient vor Verletzungen schützen. Soft-Protektoren empfehlen sich wegen des angenehmen Tragegefühls besonders für Kinder.

 

Hals: Nackenschutz

Geht es schon mit Vollgas in den Bikepark, sollte man seine Halswirbelsäule mit einem Neck Brace (Nackenschutz) schützen.

 

Brust und Rücken: Protektoren

Auch für die besonderen Strecken im Bikepark obligatorisch: ein Rückenprotektor oder eine gut sitzende Junior-Protektorenjacke.